Im Kinderfußball wird nach Jahrgängen gruppiert. Dadurch haben Kinder, die im ersten Quartal oder Halbjahr geboren wurden, einen enormen Entwicklungsvorsprung gegenüber später im Jahr geborenen Kindern. Wie können wir diesen Effekt in Training und Spielbetrieb ausgleichen?
Der Relative Age Effekt (RAE) ist ein unumgänglicher Fakt, dem sich jeder Trainer und jede Trainerin, die mit Heranwachsenden arbeiten stellen muss. Wir reden diese Woche mit Arne Kübek (Leiter der Hannover 96 Fußballschule) darüber, was diesen RAE genau ausmacht, wie man ihn umschiffen kann und warum es wichtig ist überhaupt mal was davon gehört zu haben.
Zur EpisodeUnsere Trainer-Community ist ein frei zugänglicher Discord-Chat für alle interessierten Menschen, die Themen rund um den modernen Kinderfußball teilen und in entspannter und freundschaftlicher Atmospähre diskutieren.
Das 1 gegen 2 ist ein Tummelplatz für Dribbelkünstler. Die Motivation ist groß, mit Finten und Tempo beide Gegenspieler zu überwinden und einen Treffer zu erzielen. Gleichzeitig lernen die Verteidiger das Doppeln in der Defensive.
Das 1 gegen 1 am Flügel kann im Jugendfußball das Überwinden von Abwehrketten ermöglichen. Wir können es in komplexeren Spielformen mit Zonen trainieren.
Das 1 gegen 1 ist hochintensiv und für Jugendliche nur für kurze Zeit spielbar. Wir können es mit einer größeren Spielform kombinieren und dadurch alle Spieler im 1 gegen 1 ausbilden.
Spielformen können wir im Jugendfußball dadurch verändern, dass wir während der Spiels die Spielerzahl erhöhen oder verringern. Dadurch ergeben sich immer neue, herausfordernde Spielsituationen.